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Paradores in Spanien

Parador Olite
Nordspanien (Navarra, Rioja),Spanien
100055
Mitten im malerischen Ort liegt eine mächtige Burg- und Schlossanlage aus dem 15. Jahrhundert. Im Westflügel der einst königlichen Sommerresidenz ist heute ein geschichtsträchtiger Parador untergebracht.
1 Nacht im Doppelzimmer inkl. Frühstück pro Person ab
ab € 90,-

Mitten im malerischen Ort Olite liegt eine mächtige Burg- und Schlossanlage aus dem 15. Jahrhundert. Im Westflügel der einst königlichen Sommerresidenz ist heute ein geschichtsträchtiger Parador untergebracht. Hinter den Mauern aus dicken Sandsteinquadern verbirgt sich ein historisches Ambiente. Die geschmackvolle Einrichtung mit vielen Rosatönen sorgt für Behaglichkeit. Die 43 Zimmer verteilen sich auf das alte Gebäude und einen neuen Trakt.

Flughafen:
Pamplona 35 km

Spannende Stierläufe in Pamplona


Navarras Hauptstadt Pamplona ist bekannt für die jedes Jahr im Juli stattfindenden Stierläufe. Wer die alte Festungsstadt mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten ohne Trubel genießen möchte, der sollte die Fiestas de San Fermin vom 6. bis 14. Juli lieber meiden. In jedem Fall aber sollte man sich die imposante Barock-Fassade des Rathauses anschauen.


Entdecken Sie die Weinregion La Rioja


Ein Name strahlt über die spanischen Landesgrenzen weit hinaus: La Rioja. Diese Region im Landesinneren wird wie kein anderer Landstrich in Spanien vom Weinanbau geprägt. "Rioja" ist eine Ableitung des Fluss namens "Rio Oja" der durch die Weinstadt Santo Domingo de la Calzada fließt. In Calahorra ist die spätgotische Kathedrale mit ihren Kapellen sehenswert. Mit Laguardia wartet am Fuße der Sierra de Cantabria ein wahres Kleinod. Nur durch die alte Stadttür gelangt man in Zentrum der Weinstadt, in dem sich seit dem Mittelalter wenig geändert zu haben scheint. Aber auch die Moderne hat Einzug gehalten: Wahre architektonische Meisterwerke sind zahlreiche Bodegas in der Umgebung. Manchmal kontrastreich, meist jedoch harmonisch fügen sich die Weinkellereien in die jahrhundertealte Kulturlandschaft.


L'España Verde - Spaniens grüner Norden

Spaniens Norden präsentiert sich völlig anders als das bekannte Spanien. Fjordlandschaften und Gebirgszüge begleiten hier eines der beachtlichsten Naturgebiete Europas. Von der portugiesischen Grenze bis zu den Pyrenäen hat die grüne Küste seine Ursprünglichkeit bewahrt. Tiefgrüne Wälder und malerische Buchten prägen diesen Landstrich Egal, wo Sie in Nordspanien ihre Reise starten, überall werden Sie auf Unerwartetes treffen, denn vom Norden lässt sich mit Bestimmtheit sagen - hier finden Sie Spanien in seinem ursprünglichen Facettenreichtum. Der Atlantik sorgt das ganze Jahr über für gemäßigte Temperaturen und das satte Grün der üppigen Vegetation reicht bis ans Meer.

Im äußersten Westen Europas liegt Galicien, in dessen Nordwesten sich mächtige Steilküsten erheben und sich gleichzeitig die fruchtbare Verbindung aus Meer und Erde befindet. Im Landesinneren finden sich zahlreiche Orte und Städte, in denen sich die wirtschaftliche und kulturelle Kreativität des Landes herausgebildet hat, wie etwa Santiago de Compostela, das sich nach Rom und Jerusalem zur drittgrößten christlichen Pilgerstätte entwickelt hat. Besonders beeindruckend ist der Küstenabschnitt der Rías Bajas mit vier fjordähnlichen Flussmündungen und reizvollen Sandstränden, die auch in den Sommermonaten nicht überlaufen sind. Dazwischen finden sich Kiefernwälder und Weinberge. Naturliebhaber werden besonders von der Rías Altas im Norden Galiciens begeistert sein.

In Kantabrien gehen Meer und Berge fast ineinander über. So können Sie an einem Tag Sonnenbaden und Skifahren, weil die traumhaften Strände nur wenige Kilometer von den Skiliften entfernt sind. Die Region ist aber nicht nur bekannt für ihre wunderschöne Natur. Weltberühmt sind die prähistorischen Felsenmalereien von Altamira. Aber auch die kantabrische Hauptstadt Santander mit ihren Villen und Herrenhäuser im Stil der Belle Époque und dem Strand El Sardinero zieht viele Besucher an.

Die schönste Küste Spaniens soll es in Asturien geben. Zwischen der schroffen Felsküste laden immer wieder kleine, romantische Buchten zum Baden ein, und am Horizont erhebt sich eines der schönsten Gebirge Spaniens, die Picos de Europa, das oft bis in den Sommer schneebedeckt ist. Die von den Römern gegründete Hafenstadt Gijón ist bekannt für seinen schönen Strand San Lorenzo, und ein Spaziergang durch das ehemalige Fischerviertel Cimadevilla verspricht stimmungsvolle Impressionen. Etwas im Landesinneren befindet sich die Hauptstadt Asturiens Oviedo. Anschauen sollte man sich hier die prächtige Kathedrale und die Universität der Studentenstadt.

Eine grüne, gebirgige Landschaft erwartet die Besucher im Baskenland. Hier sprechen die Bewohner Euskadi. Das ist nicht das einzige, was Ihnen spanisch vorkommen wird, denn auch bei den baskischen Speisekarten klingt alles ein wenig fremd. Von Bezeichnungen wie Txangurro oder Pintxos sollten Sie sich jedoch nicht abschrecken lassen, schließlich ist die baskische Küche eine echte kulinarische Offenbarung. Architekturfans kommen ebenfalls nicht zu kurz: Bilbao hat nicht nur einen avantgardistischen Museumsbau aus Titan, Glas und Kalkstein des Architekten Frank O. Gehry zu bieten. Auch andere, weltbekannte Architekten wie Norman Foster haben der Stadt eine atemberaubende Silhouette verliehen.
Die Küstenstadt San Sebastián, nahe der Grenze zu Frankreich, gehört neben Bilbao zu den touristischen Anziehungspunkten des Baskenlands. Das mondäne Seebad liegt an der malerischen Bucht La Concha, die Muschel, mit ihrem weißen Sandstrand zu deren einen Seite sich der Monte Igueldo erhebt. Wer die kleine Mühe des Aufstiegs auf sich nimmt, wird mit einem wunderbaren Ausblick belohnt und versteht wie die Bucht zu ihrem Namen kam.

Auf eine lange und ruhmreiche Geschichte blickt schließlich das einst so bedeutsame Königreich Aragón, das sich im Osten an die schroffen und mächtigen Gipfel der Pyrenäen schmiegt. Während der warmen Jahreszeit lässt sich hier noch unberührte Natur entdecken, im Winter bieten sich ausgezeichnete Wintersportmöglichkeiten. Eine Reise durch Aragón mit seinen vielen monumentalen Städten lässt die glorreiche Vergangenheit des Königreiches, das im Mittelalter eines der Zentren spanischer Kultur war, wieder aufleben. Die Hauptstadt Zaragoza, zwischen Madrid und Barcelona gelegen, hält ein bemerkenswertes architektonische Erbe bereit: Herausragend sind hier besonders der Aljafería-Palast sowie die barocke Basilika El Pilar.